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Die fündundzwanzigste Episode von „Elisa di Rivombrosa“ wurde erstmals am 23. Februar 2004 auf dem italienischen Privatsender Canale 5 ausgestrahlt. Sie ist die zweitletzte Episode und der erste Teil der dreizehnten und somit letzten Folge.

Bevor sie in der Nacht nach Rivombrosa gehen, finden Elisa und Fabrizio in der „Hütte am Ende der Welt” Unterschlupf, wo sie ihren Ersten Kuss hatten. Elisa war sich sicher, wieder hierher zurückzukommen.

Elisa erzählt, wie Lucrezia die Flucht organisiert hat. Lucrezia ist noch in ihm verliebt, und Elisa hat Angst vor ihrer Liebe. Fabrizio holt eine rote Blume, setzt sie an Elisas Haaren und meint, sie sehe nun perfekt aus. Fabrizio macht klar, dass er nur Elisa liebt. Er offenbart ihr, wie er sich auf den ersten Blick verliebte, als er sie neben dem Fenster in der Bibliothek beim Lesen erblickte. Er verliebte sich in ihrem gebeugten Haupt, ihren feinen Hals, in der zarten Kurve ihres Nackens und in ihren tiefen Augen. Auch Elisa vermisste Fabrizios Mund, seine Augen und seine Hände. Sie hatte Angst, ihn nie mehr wieder zu sehen. Fabrizio meint, dass er jetzt da ist und bittet sie, keine Angst mehr zu haben. Darauf verbringen die beiden noch einmal Stunden der Liebe miteinander.

„Ich liebe alles von dir Elisa. Jedes Detail von dir, jede geringste, kleinste Sache. Alles, Elisa. Alles.“ – Fabrizio zu Elisa, als sie sich bei der „Hütte am Ende der Welt“ lieben

Als es Nacht geworden ist, kommt Angelo an der Hütte vorbe, der die Soldaten abwimmeln konnte. Die drei begeben sich nun nach Rivombrosa, bevor es Tag wird. Sie lassen die Pferde sicherheitshalber vor dem Schloss zurück. Fabrizio sagt, dass sich die Dokumente in der Kapelle beim Kruzifix von Sankt Andreas befinden. Elisa bemerkt, dass bei der Bibliothek ein Fenster offen ist, doch Angelo meint, dass es jemand womöglich vergessen hat zu schliessen. Danach laufen die drei weiter.

Was sie aber nicht wissen ist, dass Ranieri mit Capitano Terrazzani und dessen Männern in der Bibliothek sind. Sie hüten die Contessa Anna und die Dienerschaft und wollen Fabrizio in eine Falle locken. Ranieri hat die Flucht also nur geplant, damit Fabrizio ihm den Weg zu den Dokumenten zeigen kann. Danach kann er ihn verhaften und die Liste entwenden.

Elisa merkt, dass zu viel Ruhe herrscht. Sie sieht in der Küche eine brennende Kerze. Es ist drei Uhr morgens und Amelia hat um diese Zeit nie eine offene Kerze in der Küche liegengelassen. Als sie durch das Fenster in der Küche späht, sieht sie den Schatten eines Soldaten. Sie merkt, dass das eine Falle ist und wollen fliehen, doch schon sind sie von Ranieris Soldaten umzingelt. Auf Anraten von Fabrizio erschiesst Angelo einen Soldaten, sodass Elisa mit einem Pferd flüchten kann. Zwei Soldaten verfolgen sie darauf. Fabrizio und Angelo hingegen versuchen sich zu wehren, werden aber von Soldaten festgenommen. Als Fabrizio den Herzog sieht, wird er wieder gefragt, wo die Dokumenten sind, ansonsten wird das ganze Haus in Flammen gelegt. Fabrizio spuckt den Herzog an und meint lachend, dass er nie den Ort der Liste verraten wird. Ranieri gibt ihm einem Schlag und lässt ihn wegführen. Emilia umarmt ihren Onkel und Fabrizio schwört auf seine Mutter, dass sein Schwager Alvise das übel bezahlen wird. Alvise ohrfeigt seine Tochter, da man nicht für einen Mörder weint und bringt Ranieri zur Bibliothek.

Elisa konnte sich von den Soldaten befreien und geht zur Hütte, wo sie vor ein paar Stunden mit Fabrizio zuvor war. Beim Feuer sieht sie die Blume, die ihr Fabrizio gab. Elisa sagt zu sich selbst, dass Lucrezia nun ihr Plan folgen wird.

In der Bibliothek befiehlt Ranieri seinen Soldaten, jedes Buch zu kontrollieren. Anna kann nur entsetzt mitschauen. Sie nimmt ein Buch, das ihrer Mutter lieb war. Ranieri lässt es nehmen, da das Buch womöglich mehr ihrem Bruder als ihrer Mutter wichtig sein kann. Anna hat keine Lust, Ranieris Beleidigungen in Kauf zu nehmen und geht weg. Ranieri lässt die Soldaten weiterhin suchen, doch er möchte Elisa sobald wie möglich gefangen sehen.

Capitano Terrazzani und seine Soldaten finden am nächsten Morgen die Hütte, wo sich Elisa versteckte. Sie bemerken die Feuerstelle und dass jemand hier gewesen ist, finden aber niemand.

Martino fragt Artemisia, ob er Orsolina erzählen kann dass er die Suppe gekocht hat. Da taucht Orsolina auf und berichtet, dass sie nichts kaufen konnte weil das Dorf voller Soldaten ist. Früher oder später werden die Soldaten auch bei ihnen Zuhause ankommen. Martino meint, keine Angst von den Soldaten zu haben. Da klopfen die Soldaten an Artemisias Tür und treten herein, als sich Martino gerade noch versteckt. Sie finden aber Elisa auch nicht bei ihrer Mutter, warnen sie jedoch, sofort Bericht zu erstattet falls sie sie sehen. Als sie gegangen sind, meint Martino, er habe sich in die Hosen gemacht.

Im Gefängnis versucht Angelo seinen Herr zu beruhigen, da Elisa den Wald besser als alle anderen kennt. Fabrizio wird danach zu Ranieri gebracht. Angelo macht Fabrizio klar, dass keiner ihn gezwungen hat, ihm zu helfen, und verabschiedet sich von seinem Freund. In seinem Büro fragt Ranieri den Conte zum letzten Mal, wo die Dokumente sind, doch Fabrizio ist nach wie vor entschlossen still. Ranieri macht klar, dass er Elisa finden und sie qualvoll sterben lassen wird. Er provoziert Fabrizio weiterhin und befiehlt, dass man ihm in Einzelhaft stellt.

Als Fabrizio hinausgeführt wird, sieht er Lucrezia in ihrer Kutsche, für die er nur einen missachtenden Blick hat. Diese trifft sich dann mit Ranieri, der erzählt, dass man Elisa in der granzen Grafschaft nicht finden konnte. Lucrezia meint, dass sie noch bei Clelia sein könnte. Doch Ranieri kann sich nicht gegen die mächtige Herzogin und Cousine des Königs stellen. Doch wieder hat er einen Plan, wie es doch möglich wäre.

Fabrizio wird in seiner einsamen Zelle gebracht. Therèse Roland, die sich in der Stadt aufhaltet, wird von einem Herren mit einer Pistole zu einer Kutsche gebracht. Sie ist aufgebracht und beruhigt sich erst, als sie Herzog Ranieri sieht. Er möchte ihr ein paar Fragen zu Clelia stellen.

Emilia ist mutlos und hat beim Abendessen kein Hunger, da sie Elisa vermisst und ihr Onkel verurteilt wurde. Amelia und ihre Mutter versuchen, die weinende Emilia aufzumuntern. Alvise kommt mit Betta ins Esszimmer und fragt, wieso bei seiner Frau nur Geheule zu finden ist. Emilia rennt weg und Anna möchte ihr hinterher. Alvise haltet sie auf und fragt, ob sie beim Abendessen nicht bleibe. Anna meint, er solle mit seiner „Hure“ reden, wofür sie von Alvise eine Ohrfeige bekommt. Danach sagt sie Betta ins Gesicht, dass Alvise an Syphillis erkrankt ist und er sie womöglich angesteckt hat. Beide werden langsam verkommen. Betta ist über diese Nachricht verstört und verlässt den Raum, während Alvise sie zu überzeugen versucht, dass Anna alles erfunden hat.

Anna und Emilia beschliessen, Rivombrosa vorübergehend zu verlassen. Anna verabschiedet sich mit einem liebevollen Kuss bei Amelia und begeben sich zu Antonio. Zu ihrem Erstaunen findet sie auch Elisa dort, die bei ihrem Freund unterweilt.

Anna erzählt, wie sie ihren Mann nie mehr wiedersehen will. Elisa meint aber, dass sie das doch tun müsse. Die Liste befindet sich doch in der Kappelle. Weil Rivombrosa aber voller Soldaten ist und Elisa gesucht ist, wird Anna zum Schloss zurückkehren. Elisa beschliesst, mitzugehen. Antonio kümmert sich darum, dass die Herzogin Bussani ein Brief bekommt, sodass Elisa die Liste mit ihrer Hilfe dem König zeigen kann. Als er sich von Anna verabschiedet, stärkt er sie und sagt, dass sie eine mutige und hübsche Frau ist. Elisa bemerkt das Knistern zwischen den beiden.

Betta packt ihre Sachen und beschliesst, wieder zu ihrem Vater nach Turin zu ziehen. Alvise versteht das verhalten seiner Geliebten nicht, da er sie immer wie eine Prinzessin behandelt. Er versteht, dass sie die Nachricht seiner Frau geglaubt hat und schwört, dass er kein Syphillis hat. Betta offenbart ihn schliesslich, dass sie nur an sein Geld und nicht an ihn interessiert war. Alvise möchte dies nicht wahrhaben und schaut entsetzt zu, wie Bettas Kutsche wegfährt.

Danach betrinkt sich Alvise in der Bibliothek. Der noch immer leidende Marchese sieht, wie seine Frau eintretet, glaubt aber Betta zu sehen. Als er hört, dass es seine Frau ist, meint er wütend zu ihr, dass Betta ihretwegen weggefahren ist. Anna entschuldigt sich für ihr Verhalten und bittet um Vergebung, da in der letzten Tag viel über ihre Beziehung nachgedacht hat. Darauf steht Alvise auf und ist überrascht, dass seine Frau ihn um Vergebung gebeten hat. Er bittet sie danach, das Zimmer zu verlassen und betrinkt sich weiter. Er merkt aber nicht, dass sie alles nur gespielt hat, damit sie nachher einfacher an die Schlüssel herankommen kann.

Mittlerweile hat Clelia den Brief von Elisa gekriegt. Sie bittet Therèse, ihr ein Kleid zu geben da sie zu ihrem Cousin, den König, gehen möchte. Therèse schaut sich nachher den Brief an und begibt zu Ranieri, wo sie ihm alles mitteilt. Ranieri verspricht, Madame Roland zu belohnen und verspricht, dass weder Clelia noch jemand anderes von ihrem Besuch erfahren wird.

Ranieri erscheint zu Lucrezia, die sich in einem Hinterraum versteckt hatte, und erzählt ihr, wie Elisa mithilfe von Clelia zum König gelangen wird. Er wird sie jedoch aufhalten. Lucrezia macht sich aber mehr Sorgen um Fabrizio und erinnert Ranieri an sein Versprechen, dass Fabrizio am Leben bleiben soll. Hart mein Ranieri, dass er nichts versprochen hat und dass er vom Conte und dessen Stolz genug hat. Er hätte besser getan, ihn früher umzubringen. Als sich Ranieri an Lucrezia ranmacht, verlässt sie sauer den Raum.

Während Alvise in der Bibliothek schläft, entnimmt Anna ihm den Schlüssel zur Kappelle. Danach bittet sie Giannina und Bianca, die Wachen abzulenken, damit Elisa zustossen kann. Gemeinsam machen sie sich unbemerkt zur Kappelle. Dort findet Elisa unter dem Kruzifix das Buch mit der Liste. Anna schlägt vor, dass sie zuerst hinaustretet und mit den Wachen hinausgeht, danach kann Elisa flüchten.

Ranieri lässt Angelo foltern, damit er erzählen kann, wo sich Elisa aufhaltet. Aber auch Angelo ist fest entschlossen, selbst dann, wo Ranieri ihn mit der Geschichte mit Elisa provoziert.

Antonio unterhaltet sich mit Emilia und zeigt ihm seine Utensilien, darunter seine medizinische Blutegel, mit dem er Menschen heilt. Elisa kommt mit der Kalesche zurück und zeigt Antonio das Buch mit den Dokumenten. Mit einem Messer öffnet sie dann den Einband des Buches und holt die Liste heraus.

Nachts begibt sich Lucrezia im Geheimen bei Fabrizio, der in seiner Zelle schläft. Sie küsst ihn und Fabrizio wacht auf. Sie erzählt ihm, wie sie den Prozess wieder von vorne beginnen lassen möchte und aussagen wird, dass er Beauville in einem regelkonformen Duell getötet hat. Sie würde dies tun, weil sie ihn liebt. Doch Fabrizio will weder ihre Liebe noch ihre Hilfe und schickt sie weg.

„Ich gehöre zu Elisa. Und ich werde nur ihr, oder des Todes sein.“ – Fabrizio zu Lucrezia

Bianca und Giannina haben Alvise in seinen Zimmer gebracht. Anna begibt sich zum Ehemann um ihn mitzuteilen, dass sie bei Antonio Ceppi sein wird. Alvise macht sich darüber lustig, da Anna früher Antonio und seine Frau verachtete und er ihr jetzt kein Unterhalt gewährleisten kann. Anna macht klar, dass sie nach Rivombrosa zurückkehren wird, wenn Alvise sterben wird. Darauf steht Alvise auf und packt sie an den Hals, doch Anna kann sich mit einer Vase wehren, die er ihm an den Kopf schmeisst. Alvise fällt darauf zu Boden und Anna teilt ihrer Dienerschaft mit, dass sie bald zurückkehren wird.

Auf den Weg zu Antonio haltet der Kutscher von Anna an, da er den verletzten Angelo bemerkt hat. Angelo bittet die Contessa um Hilfe, die ihn zu Antonio mitnimmt. Als sie ankommen, umarmt Emilia ihre Mutter und Antonio sieht sich die Wunden von Angelo an, die nicht schlimm sind, aber behandelt werden müssen. Elisa ist entsetzt, ihren Freund verletzt zu sehen. Elisa fragt nach Fabrizio, doch Angelo weiss nichts davon, da er in eine gewöhnliche Zelle und Fabrizio in Einzelhaft war. Elisa versichert ihren Freund, dass sie gemeinsam Fabrizio retten werden.