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Die vierundzwanzigste Episode von „Elisa di Rivombrosa“ wurde erstmals am 22. Februar 2004 auf dem italienischen Privatsender Canale 5 ausgestrahlt. Sie ist der zweite Teil der zwölften Folge.

Noch einmal versucht Ranieri von Fabrizio zu erfahren, wo die Dokumente sind. Als Gegenleistung würde er ihn vor der Hinrichtung retten, aber Fabrizio lehnt ab. Er hat sogar genug, den Herzog so oft in der Zelle zu treffen. Ranieri meint, dass der Conte ein unwürdiger Feind ist und nicht seiner Kragenweite entspricht. Doch Fabrizio widerspricht, dass er nicht wie so er ist.

Kurz darauf stürmt Lucrezia in das Büro von Ranieri und berichtet ihm aufgewühlt von ihrer Begegnung mit Elisa und wie sie sie bedroht hat. Ranieri schickt einen Soldaten los, um für Lucrezia ein Glas Wasser zu holen. Doch Lucrezia möchte kein Wasser, sondern ein Versprechen von Ranieri: Sie möchte Elisa tot sehen.

Angelo und Elisa bemerken, wie im Palast Bussani ein Fest stattfindet. Angelo versteht jetzt, dass Elisa der Herzogin Clelia um Hilfe bitten will und ratet ihr davon ab, da sie eine Adlige ist. Doch Elisa erklärt ihrem Freund, wie Clelia ihr und Fabrizio als Einzige beigestanden hat und ist sich sicher, ihre Hilfe zu kriegen. Plötzlich zieht Angelo Elisa neben sich, weil die Kutsche von Lucrezia vor dem Palast eintrifft.

Beim Fest sehen wir Ranieri, der mit Alvise Karten spielt. Auch Lucrezia kommt hinein und begrüsst die Gastgeberin. Alvise, der bemerkt hat, wie Betta mit einem jungen gutaussehenden Offizier flirtet, versucht sie aufzuhalten. Sie lässt sich aber von ihm nichts sagen und deswegen bekommt der Marchese einen skandalösen Wutanfall, wo er Betta als eine Dirne abstempelt und ihr Geld hinterherwirft. Er meint, dass er mit dem Geld von Rivombrosa sich Millionen weiterer Dirnen besorgen wird und entschuldigt sich bei den verdutzten Gästen.

Elisa und Angelo wollen ins Palast herein. Weil aber das Fest stattfindet, beschliessen sie, über eine Mauer zu steigen und durch das Hof hineinzukommen. Doch im Hof werden sie von Ranieris beiden Hunden überrascht. Angelo versucht sie mit einer Fackel zu verscheuchen, doch die Hunde jagen Elisa hinterher, die verletzt zu Boden fällt. Angelo schiesst in der Not auf einen der Hunde, was die Wachen alarmiert. Elisa hat sich am linken Arm verletzt und blutet. Angelo hebt sie auf und die beiden können sie ich in einem Zimmer des Palastes verstecken.

Clelia ist noch entsetzt über Alvises Verhalten, Lucrezia und Ranieri versuchen die Situation zu besänftigen. Da tauchen die Wachen des Schlosses auf und berichten dem Herzog, wie Eindringlinge auf einem seiner Hunde, Scuro, geschossen haben. Ranieri befiehlt, dass man für den Hund einen Arzt aufsuche und möchte, dass die Eindringlinge gefunden werden. Als Ranieri und Lucrezia mit den wachen den Raum verlassen haben, machen sich Elisa und Angelo bei Clelia und Madame Roland bemerkbar, die darum bitten, versteckt zu werden. Elisa fällt dabei ihn Ohnmacht und verliert das blutige Taschentuch, das sie für ihren Arm benutzt hatte.

Clelia und Angelo bringen Elisa in ein sicheres Zimmer und legen sie aufs Bett. Angelo bemerkt, dass das Taschentuch fehlt, Clelia macht sich auf die Suche danach. Als sie das Zimmer verlässt, sieht sie Lucrezia und Ranieri. Lucrezia ratet Ranieri, auch das Haus zu durchsuchen, doch Clelia möchte nicht bei ihrem Fest nicht noch mehr Chaos haben und meint, dass die Hunde den Einbrecher in die Flucht gejagt haben. Lucrezia besteht darauf, ihr zu helfen, doch Clelia weist hin, dass ihre Wachen auf das Haus aufpassen.

Betta hat die Nacht mit dem französischen, jungen Soldaten verbracht. Sie verabschiedet sich von ihm, da sie zu Alvise und seinem Geld zurückkehren will.

In Rivombrosa finden wir zwei Männer, die den Wert eines Bildes von Giacomo Ceruti schätzen, wo der Vater von Fabrizio abgebildet ist. Die beiden nehmen das gesamte Inventar von Rivombrosa auf, da nach Fabrizios Hinrichtung auf Anordnung des Gerichts alle Güter beschlagnahmt werden sollen. Emilia fragt ihre Mutter, ob sie alles verlieren werden und meint, dass ihr Onkel Fabrizio ihrem Vater alles heimzahlen wird. Da taucht Ceppi auf und möchte mit Anna über ihren Mann sprechen. Emilia geht zu Amelia. Doch Anna ist nicht in Stimmung zu reden. Sie erklärt Antonio, dass seit heute Morgen diese Männer von ihrem Haus eine Bestandsaufnahme machen. Ihr Bruder wurde zu Tode verurteil und bald wird sie kein Haus mehr haben. Sie weiss nicht mehr weiter, lediglich dass sie sich zerstört und einsam fühlt. Doch Antonio verneint letzteres, nimmt ihre kalte Hand und versucht sie zu trösten. Er merkt, dass er zu einem ungünstigen Zeitpunkt gekommen ist und Anna begleitet ihn nach draussen. Beim Weggehen schaut sie ihn nochmals genau an. Auch Antonio schaut Anna nochmals an, als sie zurück nach drinnen geht.

Nachdem er von Betta verlassen wurde, kehrt Alvise wütend wie immer zurück. Beim Essen mit der Familie betrinkt er sich masslos. Er meint, wie er sich mit seiner Familie porträtieren lassen möchte. Danach schickt er die Dienerschaft und seine Tochter aus dem Esszimmer weg und versucht, sich an seine Frau ranzumachen. Anna wehrt sich gegen ihn und rennt ins Zimmer von Emilia, wo ihre Tochter die Tür zuschliesst bevor Alvise hineintreten kann.

Ranieri hat anscheinend noch nicht genug und verhört nun Fabrizio regelwidrig unter Folter. Fabrizio schwört, dass er den Herzog dafür bestrafen wird, sollte er ihn auch bis zur Hölle folgen. Aber der Herzog erfährt wieder nichts und lässt ihn in seine Zelle bringen. Der halbbewusste Fabrizio sieht in einem Lichterscheinen seine Elisa, die ihn anlächelt. Der lächelnde Fabrizio wird zur Zelle gebracht, was die Wachen amüsiert. Daraufhin lässt Ranieri den Verbrecher Orlando zu sich bestellen.

Elisa geht es nun besser. Sie möchte Fabrizio retten und erzählt Clelia, in Anwesenheit von Therèse Roland, dass Fabrizio unschuldig ist und eine Liste besitzt, doch nur er weiss, wo sie sich befindet. Therèse ist über die Existenz der Liste misstrauisch, doch Elisa überzeugt sie vom Gegenteil. Sie bittet Clelia um ihre Hilfe, da sie schon mal ihre Mut bewiesen hat. Clelia meint, dass es einfach sie Mut mit Dummheit zu verwechseln und möchte in diese Geschichte nicht hineingezogen werden. Sie lässt Elisa etwas zu Essen bringen und geht. Elisa bedankt sich trotzdem.

Beim gemeinsamen Frühstück mit Ranieri zeigt Lucrezia ihrem Verbündeten das blutige Taschentuch, dass sie bei Clelia gefunden hat. Das Taschentuch hat die Initialen von Fabrizio und das Wappen der Ristori abgebildet. Es gibt keine Zweifel, dass gestern Elisa bei Clelia war. Ranieri will sein Versprechen erfüllen und Elisa holen, doch Lucrezia haltet ihn auf. Für sie genügt es zu wissen, wo Elisa ist.

Alvise tretet aus Versehen auf Emilias gepflückte Blumen. Alvise plant, aus dem Gutsbesitz ein richtiges Palast zu errichten. Emilia glaubt daran, dass ihr Vater keine Absicht zeigt, Fabrizio zu helfen. Sie gibt ihrem Vater offen zu verstehen, dasss sie ihn hasst. Wütend rennt Alvise seiner Tochter hinterher, als die Kutsche von Betta in Rivombrosa eintrifft. Alvise vergisst seine Tochter und begrüsst Betta, deren Entschuldigungen er ohne zu überlegen annimmt. Betta wird in Rivombrosa bei Alvise bleiben. Emilia bemerkt das Verhalten ihrer Tochter und rennt weinend zu ihrer Mutter.

Alvise vergnügt sich mit Betta im Flur, als Anna rennend kommt, Betta an den Haaren zieht und schreit, sie solle sofort das Haus verlassen. Alvise verteidigt seine Geliebte; das Haus gehöre nun ihm und er macht, was ihm gefällt. Er verkündet, dass Betta bis auf unabsehbare Zeit bei ihm bleiben wird, was Anna einen Wutanfall kommen lässt.

Antonio kommt wieder zu Rivombrosa. Er findet die völlig aufgelöste Anna in der Bibliothek auf einen Sofa. Anna erklärt, wie sie ihren Ehemann nicht mehr ertragen und befürchtet noch Schlimmeres, wenn Fabrizio sterben sollte. Antonio versucht sie zu besänftigen, doch Anna erklärt ihm, wie unberechenbar Alvise gekommen ist. Antonio meint, dass er aus einem wichtigen Grund zurückgekommen ist. Er erzählt ihr, dass Alvise Syphillis hat. Sie ist deswegen verzweifelt, findet aber bei Antonio Halt und es kommt zu einem ersten Kuss nach langer Zeit.

Ranieri befindet sich im Gespräch mit dem Verbrecher Orlando. Ranieri hat dabei eine Flucht für den Conte organisiert, Orlando soll als Komplize helfen, diese auszulösen. Dafür wird er in die gleiche Zelle des Conte Ristori geschicht. Fabrizio wirkt dabei immer noch sehr erschöpft von der Folter vorhin.

Elisa verabschiedet sich bei Clelia und Therèse und bedankt sich für ihre Hilfe. Doch Clelia ändert ihre Meinung und möchte Elisa doch helfen. Da kommt Lucrezia zu Besuch, die Clelia um ein persönliches Gespräch bittet. Elisa versteckt sich in einem anderen Zimmmer. Lucrezia fragt der Herzogin, ob es Neuigkeiten zum gestrigen Vorfall gibt. Doch schnell ändert sie das Thema und zeigt Clelia das blutige Taschentuch. Lucrezia weiss, dass Elisa im Haus ist und Clelia dies zu verheimlichen versucht. Sie warnt, Ranieri und seine Wachen zu holen, als Clelia die Marchesa zu Elisa bringt. Lucrezia macht klar, dass sie ihre offene Rechnung noch begleichen müssen, nun steht aber was Wichtigeres an: Elisa muss helfen, Fabrizio zu fliehen. Lucrezia hat dabei alles organisiert, Elisa wird sich mit Clelia am nächsten Tag zum Gefängnis begehen. Als Elisa fragt, warum sie ihr vertrauen sollte, antwortet Lucrezia, dass Fabrizio Ristori der einzige Mann ist, den sie je geliebt hat.

Clelia befürchtet, dass dahinter eine Falle ist. Elisa meint aber, dass sie keine andere Wahl hat und Fabrizio befreien wird. Clelia beschliesst, ihr zu helfen und bittet Therèse, Elisa ihr Mantel zu geben, damit sie etwas unbemerkter bleibt. Angelo begleitet die beiden Damen.

Clelia und Elisa erscheinen zum Gefängnis. Der Wartet meint aber, dass keine Besuche ohne die Erlaubnis des Gouverneurs Ranieri gestattet sind. Clelia erwähnt, dass sie den Conte Ristori dringend sehen muss, worauf der Soldat ihr dann den Zutritt gewährt. Elisa ist etwas überrascht, dass Lucrezia Recht gehabt hat.

Orlando weckt den Conte auf, der überrascht ist, Clelia trotz Besuchsverbot zu sehen. Als er Elisa bemerkt, ist er überglücklich und die beiden küssen sich. Plötzlich beginnt Orlando, die Gefängniswärter wegzustossen, was das Signal für die Flucht bedeutet. Fabrizio packt seine Uniform und schafft es, auch mit der Hilfe der in Kenntnis gesetzten Soldaten, zu fliehen. Er steigt auf eines der Pferde mit Elisa, während Angelo das andere Pferd besteigt. Elisa bedankt sich bei Clelia für ihre Hilfe. Danach reiten die drei Freunde nach Rivombrosa. Da die Flucht natürlich nicht unbemerkt geblieben ist, werden sie von Soldaten verfolgt. Um ihnen zu entkommen, beschliesst Angelo, dass sie sich trennen sollen.

Die Soldaten verlieren die Spur des Conte. Sie reiten weiter, im Glauben, dass er Richtung Frankreich geflohen ist. In Wahrheit hat sich Fabrizio mit Elisa in einem Wald versteckt, bis die Soldaten verschwunden sind. Danach möchte er nach Rivombrosa gehen, um die Dokumente zu holen und sie dem König zu bringen. Elisa bittet ihn, sich zu verstecken, da es zu riskant ist. Doch Fabrizio erwidert, dass er ein Soldat ist und kämpfen wird, bis er dem König die Liste überreicht. Er will alleine nach Rivombrosa gehen, doch Elisa macht ihm klar, dass sie ihn überall folgen wird und küsst ihn. Darauf begeben sich beide nach Rivombrosa, um die Liste zu holen.