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Die achzehnte Episode von „Elisa di Rivombrosa“ wurde erstmals am 1. Februar 2004 auf dem italienischen Privatsender Canale 5 ausgestrahlt. Sie ist der zweite Teil der neunte Folge.

Am nächsten Morgen bringt Orsolina Elisa was zu essen, doch Elisa möchte nicht. Sie ist immer noch sehr entsetzt über die Nachricht. Auch Amelia macht sich um ihr Sorgen. Währenddessen beobachtet Elisa, wie Fabrizio mit Lucrezia spaziert. Martino ist froh, dass Elisa auf den Beinen steht. Als er sieht, wie Elisa Lucrezia und Fabrizio beobachtet, meint er, dass Elisa hübscher sei. Elisa umarmt lächelnd den Kleinen und sagt ihm, wie gern sie ihn hat. Auch Martino erwidert ihre Zuneigung.

Fabrizio besucht Elisa und möchte ihr beistehen, doch Elisa möchte alleine sein. Auch ein Versuch von Fabrizio, sie umzustimmen, scheitert. Bei einem Imbiss mit Lucrezia spricht er mit ihr über Elisa, als ein Diener Fabrizio berichtet, dass es Giulio im Wirtshaus schlecht geht und man den Conte brauche. Giulio hat keine Lust dazu, doch weil Giulio sein bester Freund ist und gleichfalls handeln würde, grüsst er Lucrezia und macht sich auf den Weg zur „Schwarzen Katze“.

Lucrezia begibt sich zur Bibliothek, um selbst nach den Dokumenten zu suchen. Bianca, die ihr gefolgt ist, fragt die Marchesa ob sie was suche. Lucrezia meint, dass sie ein spezielles Buch sucht. Bianca erwidert, dass sie nicht lesen könne. Lucrezia meint, dass sie das Buch mit Fabrizio ein ander Mal suchen können und fordert in einem strengen Ton von Bianca, ihr eine kühle Limonade zu bringen.

Giulio wird derweilen von Caterina gepflegt. Fabrizio kommt hinein und Checca erzählt, dass Giulio pausenlos getrunken und von Frauen, Königsverschwörung und seinem unglückseligen Leben gemunkelt hat. Caterina glaubt, dass Margherita der Grund ist und versteht nicht, warum Giulio deswegen so leidet. Fabrizio meint zu ihr, dass die Liebe zu seltsamen Handlungen führt, nimmt Giulio zu sich und bezahlt Checca Giulios Schulden.

Antonio besucht Elisa und stellt fest, dass es ihr besser geht. Sie fragt, ob das, was ihr Fabrizio gesagt hat, stimmt. Antonio versucht sie zu trösten und macht ihr klar, dass es Menschen gibt, die ihre Liebe und Stärke wie in alten Zeiten brauchen. Er offenbart ihr, dass Lucia auch keine Kinder zeugen konnte, er sie aber aus aller Kraft geliebt hat.

Am Abend kommt Fabrizio mit Giulio, der sich fragt, was er bei seinem Freund will. Giulio packt plötzlich seinen Freund und erzählt verzweifelt, das seine Geliebte einem anderen gehört und er sich in Stücke zerrissen fühlt. Ihm ist es egal, ob er sich durch sein Verhalten selbst in Gefahr gebracht hat. Völlig zerstört meint er zu seinem Freund, er wird sich wie Fabrizio anheuern und weit weg ziehen. Fabrizio tröstet und umarmt seinen Freund. Er bittet Angelo und Titta, ihn zu Bett zu bringen.

Genau in diesem Moment kommt Antonio und erzählt, dass es ihr besser geht. Doch Antonio bittet seinen Freund, auf Elisas seelischen Wunde und aufzupassen und diese nicht zu unterschätzen. Auch bei seiner Frau Lucia hat die Depression so angefangen.

Fabrizio versichert Elisa einmal mehr, dass er sie nicht alleine lässt. Wie das Glück werden sie auch das Leid zusammen teilen. Doch noch immer möchte sie alleine bleiben. Fabrizio entschuldigt sich dann bei Lucrezia, dass er sie beim Abendessen allein gelassen hat. Sie lobt den Himmel, dass es Elisa besser geht. Fabrizio teilt mit, wie er sich nutzlos zurzeit fühlt. Gespielt ratet Lucrezia, Elisa nahe zu sein und sie zu verstehen und bietet Fabrizio seiner Situation entsprechend erneut an, die Dokumente an seiner Stelle dem König zu bringen. Fabrizio lehnt aber ab, da er ein Versprechen gegeben hat.

Bei einer weiteren, vom Marchese Alvise organisierten Orgie machen sich zwei betrunkene Männer auf den Weg zum Zimmer von Anna. Sie kann ihr Zimmer gerade noch schliessen, als die Hilfeschreie ihrer Tochter Emilia hört. Entsetzt schmeisst Anna die zwei Männer raus, die Emilia erschrocken haben. Ihre Schreie haben auch ihren Vater alarmiert der daraufhin nach oben kommt und seine verängstigte Tochter vorfindet. Anna verflucht ihren Mann und befiehlt, dass ihr eine Kutsche vorbereitet wird: Sie wird das Schloss für immer verlassen.

Am frühen Morgen kehrt Anna und Emilia nach Rivombrosa zurück. Immer noch sehr aufgewühlt erzählt sie ihrem Bruder, wie fürchterlich Alvise sein kann. Fabrizio ist auf seinen Schwager höchst erbost. Anna wünscht sich nichts mehr als zurückkehren zu dürfen. Fabrizio heisst die beiden auf Rivombrosa wieder willkommen und trägt die kleine Emilia ins Haus.

Beim Gespräch mit seiner Schwester erinnert Fabrizio, dass Rivombrosa für immer Annas und Emilias Zuhause sein wird. Giannina bringt Anna die heisse Schokolade und ist froh, ihre Herrin zu sehen. Fabrizio möchte seinen Schwager bestrafen, doch Anna weist ihn davon ab. Alvise sei bereits finanziell am Ruin und über alle Berge verschuldet. Anna möchte von ihrem Mann nichts mehr wissen und hat ihn für immer aus ihren Gedanken verbannt. Plötzlich erscheint Angelo, der entsetzt berichtet, dass Fedro nicht mehr zu finden ist. Das bedeutet, dass auch Elisa verschwunden ist.

Als Fabrizio zum Hof geht, sieht er, wie Fedro zurückgeritten kommt. Ohne Elisa jedoch. Isabella erzählt darauf ihrer Marchesa, dass Anna zurückkehrt und Elisa verschwunden ist. Lucrezia ist über Elisas Verschwinden amüsiert und meint, dass der Tag nicht besser hätte beginnen können.

Der Conte hat mittlerweile den Befehl gegeben, nach Elisa zu suchen. Doch weder bei ihrer Mutter noch am See bei Ceppis Wohnung ist sie zu finden.

Am Abendessen in der Küche sind alle sprachlos und voller Sorgen wegen Elisa. Martino ist sich sicher, dass Elisa fortgegangen ist bis ihr Schmerz verblasst. Bianca steht wütend auf und geht weg. Orsolina fängt zu weinen, doch Angelo tröstet sie und bittet die andern, den Kopf nicht hängen zu lassen.

Am nächsten Morgen erwacht Conte Drago endlich von seinem Rausch und trifft auf einen bekümmerten Fabrizio, der nicht mehr weiss, wo er Elisa noch suchen soll. Da macht Giulio die Bemerkung, sie möge nicht wie Margherita wie eine „göttliche Erleuchtung“ bekommen haben. Fabrizio geht plötzlich ein Licht auf und weiss nun, wo Elisa sein könnte.

Fabrizio und Anna gehen zum Kloster. Anna möchte sich bei Fabrizio revanchieren und bittet, selbst mit Elisa zu reden. Fabrizio erlaubt es ihr. Sie bittet eine Schwester, Margherita zu sehen gibt nunmehr als „Contessa Ristori“ und nicht als Margräfin aus. Als sie Margherita trifft, bittet sie, Elisa zu sehen.

Elisa ist überrascht, Anna zu sehen. Elisa will Fabrizio frei lassen, da sie es nicht ertragen kann, ihn leiden zu sehen und ihm keinen Kind schenken zu können. Anna macht ihr klar, dass Fabrizio sie über alles liebt und er nur mit ihr sein möchte. Anna erzählt, wie sich ihr Leben verändert hat und sie nur dank Emilias Liebe die Kraft findet, weiterzukämpfen. Sie bittet Elisa zurückzukommen: Für Fabrizio, Emilia, Martino und auch für sie, falls sie ihr vergeben kann. Glücklich umarmen sich die beiden.

Anna bringt Elisa zu Fabrizio, der sehr erfreut ist sie zu sehen. Elisa hat aber Angst, dass Fabrizio eines Tages von ihr genug haben wird. Doch Fabrizio macht ihr klar, dass sie eine Familie besitzt und bereits ein Sohn hat, der Elisas Flucht für ein Scherz haltet und es kaum erwarten kann, sie wiederzusehen. Er hofft, dass sie nicht bereits ein Gelübde abgegeben hat und bittet sie, ihn nicht mehr leiden zu lassen. Elisa verspricht, zurückzukommen und nicht mehr zu fliehen. Darauf küssen sich die beiden, auch wenn sie in einem Kloster sind.

Zurück in Rivombrosa pflückt Elisa Blumen, als Angelo sie begrüsst. Er erzählt, wie alle anderen und sogar Bianca sich wegen ihr Sorgen gemacht haben. Elisa ist froh, dass sie sich mit Angelo vertragen hat. Sie meint zu ihm, dass sie ihn gerne als den Bruder gewünscht hätte, den sie nie hatte. Angelo schmunzelt, danach umarmen sich die beiden Freunde.

Margherita legt ihre letzte Beichte als Novizin beim Abt Van Necker ab. Als sie merkt, dass er der Beichtvater ist, beschuldigt sie ihn kein Mann Gottes zu sein, da er die Trauung von Elisa und Fabrizio nicht vollzogen hat. Der Abt versucht ihr zu erklären, dass er von seiner ranghohen Cousine Lucrezia gezwungen wurde, die Hochzeit zu verhindern. Margherita entgegnet, das dies nicht wahr ist, da die Marchesa die einzige Freundin von Fabrizio ist. Der Abt bezeugt aber, dass seine Cousine am Vorabend der Hochzeit bei ihm war und ihm verboten hatte, die Trauung zu vollziehen.

Esposti unterrichtet Martino und Emilia im Pavillon. Giulio und Lucrezia, beide Gäste in Rivombrosa, begegnen sich und spazieren im Garten. Lucrezia zweifelt etwas an Giulios Überzeugung. Er meint jedoch, dass er es zulassen wird, wenn sie die Liste stiehlt. Er warnt sie aber indirekt, mit ihren Reizen nicht zu übertreiben.

Amelia misstraut den Absichten von Marchesa Van Necker und spricht dies Elisa gegenüber an, als sie vom Garten Lärm hören und sehen, wie Martino vom Unterricht wegläuft. Die Dienerin bemerkt, dass Martino seinem Vater ähnelt, da er als Kind genauso war und sich nie ruhig halten konnte. Elisa und Amelia merken nicht, dass das Gespräch von Isabella belauscht wurde.

Lucrezia kommt von ihrem Spaziergang zurück und meint, das nächste Mal überlässt sie Giulio gerne ihrer Kammerdienerin. Diese berichtet Lucrezia sogleich, dass der Conte der Vater des zehnjährigen Jungen ist, um ihr vor Augen zu führen, dass der Conte auch nur ein Mann wie jeder andere ist und er ihre Beachtung nicht verdient. Doch die Marchesa hat schon eine Idee, was sie mit dieser Information machen kann. Als sie Isabella nach der Mutter fragt und eine negative Antwort bekommt, macht sich die Marchesa auf die Suche nach Martino.

Beim Herunterlaufen fällt von oben ein Buch, was Lucrezia bemerkt. Es ist das Lernbuch von Martino. Martino entschuldigt sich bei der Marchesa, die verspricht seine Flucht nicht gesehen zu haben. Sie befragt ihn zu seinem Leben auf Rivombrosa und meint, wie seine Mutter einen so kleinen Jungen in eine Kaschemme zu lassen. Martino antwortet verbissen, dass er keine Mutter und auf sich selbst aufpassen kann, nimmt der Marchesa das buch und flieht weg.

In einer Lüge erzählt Lucrezia Fabrizio, wie sie vor zehn Jahren schwanger gewesen sei und ihre Mutter Martino für totgeglaubt hatte. Der Conte macht ihr Vorwürfe, da Martino stadtdessen verlassen wurde und sie sich damals nicht bei ihm gerührt hat. Lucrezia lügt, dass man ihr verbietet hatte, Fabrizio in einem Brief zu informieren. Doch jetzt, wo sie ihn wiedergefunden hat, möchte sie nur wieder gutmachen. Sie fragt daher Fabrizio: Soll sie mit oder ohne ihren Sohn zurückreisen?